Man sei auf einem guten Weg beim Förderverein Piratenschiff. Die Schiffstaufe soll wie geplant im Jahr 2025 realisiert werden, sagt Oberpirat Bernd Krause.

DEISSLINGEN-LAUFFEN
Zum Jahresende will der Förderverein der Bevölkerung aus Deißlingen und Lauffen Danke sagen und über den Stand der Dinge informieren.

Mit dem Ziel der Errichtung eines Abenteuerspielplatzes fand am 29. Juli 2021 die Gründungsversammlung statt. Harald Buhlinger kam, durch den Gemeindeentwicklungsplan inspiriert, auf den Gedanken, das ehemalige Piratenschiff, das dem Vandalismus zum Opfer gefallen war, wieder aufzubauen. Das war 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie.

Neuer Standort
Kurz danach wurde durch das Finanzamt auch die Gemeinnützigkeit bestätigt. Unzählige Erinnerungen an das Piratenschiff, damals noch im Buchwald bei Lauffen stationiert, haben den Anstoß gegeben, das Piratenschiff am neuen Standort an der Kreisstraße zwischen Deißlingen und Lauffen wieder aufleben zu lassen.
Der Standort für das neue Piratenschiff ist zwischen dem Regenüberlaufbecken und dem neuen Baugebiet Kirchäcker Süd.

Seither findet der Förderverein breiten Zuspruch in der Bevölkerung der Gesamtgemeinde Deißlingen und im Umkreis, wie Bernd Krause stolz sagt. Mittlerweile haben 181 (im April diesen Jahres waren es 153) Personen die Mitgliedschaft beantragt und unterstützen den Verein mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro.

Ziel: 100 000 Euro
Der Stand des Spendenkontos lässt die Verantwortlichen zuversichtlich die weitere Planung vorantreiben, aber man ist noch nicht am Ziel. Ziel sei es, 100000 Euro zu sammeln, um das Schiff bauen zu können. Doch es bedarf weiterer Anstrengungen, um das Ziel zu erreichen.

Der Verein möchte sich auf diesem Weg für die bisherige, großartige Spendenbereitschaft bedanken. Neben den Privatspenden profitiert das Spendenkonto von unzähliger finanzieller Unterstützung durch Gewerbebetriebe, Vereine und sonstigen Gönnern des ambitionierten Projektes.
Auch bei einigen Veranstaltungen wie der Kukus-Reihe in der Lauffener Zehntscheuer durfte der Förderverein mit dem Verkauf von Essen und Getränken unterstützen und daraus Einnahmen generieren.

Von Siegfried Reinhardt (Schwarzwälder Bote vom 09.11.23)

Bericht beim Schwarzwälder Boten online.